Risikostudien und Sicherheitskonzepte gehören im Event und
Crowd Management als unverzichtbares Kernelement zu
jeder Veranstaltungsplanung und sind Voraussetzung
für das Abnahmeverfahren im Rahmen der
Versammlungsstätten-Verordnungen.
CIMOS™ ESM ist ein durch langjährige Erfahrung im
Bereich der Risikoanalytik geformtes Software-Werkzeug
zur Erfüllung regulativer Anforderungen.
Standardanalysen reduzieren den Arbeitsumfang, das Programm führt Sie durch die Bearbeitungsschritte. Das zur Einreichung bei Behörden anerkannte Format der Analyse beschleunigt die erforderlichen Genehmigungsverfahren. Der Tabellendruck des Sicherheitskonzeptes läßt sich frei gestalten, fertige Vorlagen sind ebenfalls enthalten.
Bereits erstellte Sicherheitsdokumentationen sind projektübergreifend mehrfach wiederverwendbar.
Auf diese Weise lassen sich gemachte Erfahrungen
wirksam in wiederkehrende Veranstaltungen einbringen.
Daraus entsteht ein selbstlernendes System.
Von der Gefahrenanalyse kann im Programm der Inspektions- bzw. Kontrollplan abgeleitet werden.
Typische Anwendungsfelder für CIMOS™ ESM:
Einsatz bei Event-Agenturen, Veranstaltungen aller Art, in den Bereichen: Konzerte/Musik, Festivals, Theater, Oper, Tanz, Aufführungen, Musical, Outdoor-Events, Sport, Kundgebungen, Umzüge, Märkte, Volksfeste, Messen, Ausstellungen, Konferenzen, Symposien, Firmenfeiern u.v.m.
Vorhandene Sicherheitskonzepte auf Excel® Basis lassen sich in CIMOS™ problemlos importieren.
Fordern Sie auch unsere Angebote zu Workshops und Moderation von Event Sicherheitsanalysen an.
Einsetzbar unter Frontend Windows® 10 / 11, min. 8 - 16 GB RAM (je nach Betriebssystem), unterstützt Client Server Netzwerkarchitekturen sowie Terminal Server. Relationale Datenbank.
• Datenbank-Software, kein diffuses Konvolut von 'Projektbeispielen'
• Intuitive Bedienung, System in nur einem Tag erlernbar
• Programm führt den Anwender Schritt für Schritt durch die Analyse
• Sicherheitsbetrachtung mit Einbindung von Fotos und PDF-Dateien
• Sitzungsprotokolle, Meilensteine, Termine
• Fertige Druckvorlagen und frei gestaltbare Formulartypen
• Programmgesteuerter eMail-Versand von Terminerinnerungen (optional)
• Schwachstellen-Beseitigung auf Basis von Risiko-Prioritätszahlen (RPZ)
• Farblich akzentuierte Gefahrenpunkte
• 'Sachstandsbericht' als Information für die Veranstaltungsleitung
• Archivierungssystem zur Erfüllung von Dokumentationspflichten
• Passwortschutz für definierte Projekte und Programmfunktionen
• Aus der Risikoanalyse abgeleiteter Inspektionsplan für vor-Ort Kontrollen
• Grafische Übersicht der Sicherheits-Gesamtkonzeption
• Floating-Serverlizenz: Preis wie Einzelplatz, Zugriff von jedem Netz-PC möglich
• Erstellung wiederverwendbarer, standardisierter Sicherheitskonzepte
• Checklisten für typische Gefährdungen, Auswirkungen, Ursachen
• Integrierte Schnittstelle zu 3D Viewer Apps (Location, Bühnenaufbau)
• GANTT-Diagramm für die detaillierte Ablaufplanung
• Hochauflösender PDF-Druck der Sicherheitsanalysen, Excel®-Export
• Formblätter zur Einreichung bei Behörden, schnelle Genehmigungsverfahren
• Aufgaben-Terminverfolgung anhand von Erledigungs-Prioritäten
• NEU: Mobile Reporting - Berichterstattung direkt von der Event Location
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MBFG MAGAZIN
Gespräch
„Event Sicherheitskonzepte mit Büroanwendungen zu erstellen, ist indiskutabel“
MBFG-Geschäftsführer Gert Irmler über den Imperativ eines Paradigmenwechsels im Veranstaltungsschutz
HAVLICKOVA: Herr Irmler, die
bisherigen Messeauftritte Ihres Unter-
nehmens fielen im Vergleich zu den
wichtigsten Wettbewerbern auffällig
bescheiden aus …
IRMLER: Nun, Schöpfergeist und
Innovationskraft sind nicht an physi-
kalische Größenordnungen gebunden.
HAVLICKOVA: An Ihren intellek-
tuellen Fähigkeiten wollte ich nicht
zweifeln, aber vielleicht fehlt es ja an
Investorenkapital.
IRMLER: Über unsere Kapitalaus-
stattung machen Sie sich einmal keine
Gedanken. Nebenbei: Minimum fünf
der größten Weltkonzerne sind aus
sogenannten Garagenfirmen hervorge-
gangen. Es kommt also auf die richtige
Lösung, das richtige Produkt zur
richtigen Zeit an. Wenn Sie wollen,
zeige ich Ihnen gerne unsere Garage.
HAVLICKOVA: Ein anderes Mal
vielleicht … Reden wir also über das
MBFG-Produkt „CIMOS“. Was ist
denn an dieser Event Safety Software
das wirklich Neue?
IRMLER: Als Resultat einer Markt-
recherche kristallisierte sich heraus:
Das Angebot besteht im Wesentlichen
aus Softwarelösungen für Einladungs-
und Teilnehmermanagement. Diese
Thematik ist fraglos wichtig, die Ver-
anstaltungssicherheit als Kernelement
jedes Events ist im Gesamt-Spektrum
jedoch stark unterrepräsentiert. Es gibt
hier ein paar Tools aus dem englisch-
sprachigen Raum mit sparsamen In-
haltsangaben, dann mobile Systeme
für Alarmierung und Datenaustausch
während der Event-Durchführung.
Darüberhinaus Vertreiber von Akten-
konvoluten mit Verordnungstexten
und Beispielen, nach dem Motto:
Friß' Vogel oder stirb. Risikoanalysen
verlangen aber effiziente Werkzeuge.
HAVLICKOVA: Prima, nur beant-
wortet das meine Frage nicht …
IRMLER: Diese Vorrede ist aber
wichtig, um den für CIMOS gewähl-
ten Aufbau zu verstehen. Die genann-
ten Programmlösungen haben alle ihre
Berechtigung und erfüllen einen wich-
tigen Zweck. Veranstaltungssicherheit
als Kernstück der Event Planung setzt
jedoch eine strukturierte Risikoanaly-
se voraus, die sich konsequent an Prä-
ventionsstrategien orientiert. Es geht
um die dokumentierte Beherrschung
identifizierter und hinsichtlich ihres
Gefährdungspotentials nachvollzieh-
bar bewerteter Lücken bzw. Schwach-
stellen im Schutzkonzept. In CIMOS
nennen wir das DPSK, 'Dokumentier-
tes, präventives Sicherheitskonzept'.
Jedes 'DPSK' ist modular - und damit
wiederwendbar - mit dem Überbau
der Veranstaltungs- und Sicherheits-
planungen vernetzt. Es gibt getrennte
Standardmodule für z.B. Brandschutz,
Fluchtwege, Bestuhlung und Bühnen-
aufbau. Frei kopier- und kombinierbar,
als stetig wachsender Vorlagen- und
Template-Baukasten. Das Ergebnis
ist ein sich von Projekt zu Projekt op-
timierendes selbstlernendes System.
Die DPSK-Modulverknüpfungen wer-
den am Bildschirm jederzeit übersicht-
lich grafisch visualisiert. Wir haben
einen klaren Aufbau vor uns und nicht
auf irgendwelche Dateiordner verteilte
Einzeldokumente. Es gibt einen zen-
tralen CIMOS-Folder für externes Ma-
terial, wie z.B. Fotos, Verordnungstex-
te oder Lagepläne. Standardtextkatalo-
ge für Gefährdungen, Auswirkungen
und Ursachen sorgen als Checklisten
für ein einheitliches Vokabular, was die
Voraussetzung für eine Recherche nach
wortgleichen Gefährdungen ist und dem
Team als Katalog Denkanstöße liefert.
HAVLICKOVA: Nun, Kataloge kann
ich mir in der Tabellenkalkulation mit
Makros auch erstellen, sind also nichts
bahnbrechend Neues als Rechtfertigung
für eine Spezial-Software.
IRMLER: Ich kann hier nur ein paar
Schlaglichter aufzeigen. Unsere Katalo-
ge sind z.B. rubrizierbar nach den Ana-
lyseobjekten, will heißen, Sie bekom-
men in der Terrorabwehr nicht auch die
Gefährdungen aus den Bereichen Cate-
ring oder Künstlerbetreuung angezeigt.
HAVLICKOVA: Welche Alleinstel-
lungsmerkmale sind noch vorhanden?
IRMLER: In unserem Produkt-Flyer
sind sie alle komprimiert zusammenge-
stellt. Haben Sie schon einen?
HAVLICKOVA: Oh ja, vielen herz-
lichen Dank. Ein paar zusätzliche Er-
läuterungen wären mir aber doch sehr
recht.
IRMLER: Alle Sicherheitskonzepte
in CIMOS sind durchgängig mit einem
dazugehörigen Inspektionsplan für vor-
Ort Prüfungen verknüpft. Es kann somit
nicht vorkommen, daß in der Gefahren-
analyse 'Kontrolle mit Meßgerät' und in
der Abnahme-Checkliste dagegen 'visu-